<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom">
    <link href="https://www.gearparts24.de/moped-tuning-blog?sAtom=1" rel="self" type="application/atom+xml" />
    <author>
        <name>Gearparts24</name>
    </author>
    <title>Blog / Atom Feed</title>
    <id>https://www.gearparts24.de/moped-tuning-blog?sRss=1</id>
    <updated>2026-06-04T03:31:22+02:00</updated>
    
        <entry>
            <title type="text">Moped Chiptuning: CDI entdrosseln für Einsteiger</title>
            <id>https://www.gearparts24.de/moped-cdi-entdrosseln-einsteiger-anleitung</id>
            <link href="https://www.gearparts24.de/moped-cdi-entdrosseln-einsteiger-anleitung"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Die CDI deines Mopeds dient von Werk als Drossel. Hier erfährst du, wie du sie entdrosseln kannst um mehr Leistung zu bekommen.
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Mopeds dürfen laut gesetzlichen Regelungen auf öffentlichen Straßen nur bis zu 45km/h fahren. Dabei können die Maschinen oft viel mehr leisten. Um dein Bike auf unter 45km/h zu halten, sind von Werk aus Drosseln verbaut. In diesem Artikel erfährst du, wie du eine oder sogar mehrere davon entfernst…    Vor allem, wenn du gerade anfängst dein Moped zu tunen, sollte dir dieser Artikel helfen, schon einiges mehr an PS und km/h aus deinem Bike rauszuholen - Zur Verwendung Abseits des öffentlichen Straßenverkehrs ;)    Natürlich sind auch alle fortgeschrittenen Tuner willkommen. Diese wissen jedoch meistens bereits, wie und wozu sie die CDI austauschen (für euch ist dann sicher eher  dieser Artikel  interessant). 
 Was ist die Moped CDI? 
 Jaaa, da kam direkt der erste Fachbegriff auf: CDI… Vermutlich wissen auch die wenigsten Profi-Tuner, was das ausgesprochen bedeutet. Also direkt eine Chance zum Angeben:    CDI ist eigentlich Englisch für “Capacitor Discharging Ignition” - auf Deutsch Hochspannungskondensatorzündung oder HKZ. Kommt im deutschen aber einfach nicht so gut und einfach wie CDI, oder? Deswegen bleiben wir beim Gängigem.    Was macht dieses Gerät und was bringt ein Austausch? 
 So funktioniert die CDI 
 Damit du nicht das Interesse am Mopedtuning verlierst, versuchen wir nicht zu tief in die Physik einzutauchen.    Im Zylinder deines Mopeds wird ein Gemisch aus Kraftstoff und Luft sehr stark komprimiert und verbrannt, um die dadurch freigesetzte Energie zum Antrieb des Bikes zu nutzen. Auf dem Zylinder sitzt eine Zündkerze. Ihre Aufgabe ist es, die Verbrennung des Gemisches, durch das Auslösen eines Funkens zu initialisieren. Die CDI übermittelt der Zündkerze sowohl die Energie für den Funken, als auch die Information, wann dieser auszulösen ist. Die CDI ist also ein sehr wichtiges Teil deines Mopeds. Ohne sie läuft nix.    Wenn du dich jetzt fragst, wo denn die besagte Energie überhaupt herkommt, bist du auf dem richtigen Weg zu einem fortgeschrittenen Tuner! Mehr Infos dazu findest du in diesem Artikel (Zündung verlinken).    Nachdem du jetzt weißt, wozu die CDI da ist, ist der nächste Schritt, zu verstehen, dass du durch das variieren des Zündzeitpunkts, dein Moped schneller machen kannst. 
 Moped Drehzahl erhöhen 
 Die Original verbaute CDI deines Mopeds funktioniert als Drossel. Sie regelt, dass ab einer Drehzahl von 7.000 - 9.000 U/min (je nach Moped unterschiedlich) kein Zündvorgang mehr stattfindet. Ein originaler Mopedmotor ist allerdings locker in der Lage 11.000 - 13.000 U/min zu leisten. Kannst du dir vorstellen, was das für Auswirkungen auf deine Leistung und Geschwindigkeit hat? Du wirst es erfahren! 
 Austausch der CDI 
 Nicht jede CDI lässt sich durch jede andere ersetzen. Zwar sind Derbi Senda, Aprilia SX und Gilera SMT baugleich, doch in Rieju MRT, Beta RR oder Generic Trigger sind zum Beispiel komplett andere Teile verbaut.    In unserem Gearparts Shop findest du jede Menge  passende CDIs .Um dir die Auswahl für dein Moped leicht zu machen haben wir einen Bikefilter implementiert. Dort gibst du einfach ein, welches Bike du hast und schon werden dir nur noch passende Teile angezeigt.    Hast du das passende Teil gefunden, geht es darum, ausfindig zu machen, wo sich die CDI an deinem Bike befindet. Hierfür kannst du einfach dem Kabel, welches von der Zündkerze zur Zündspule und weiter zur CDI führt, folgen.         Hast du sie lokalisiert, kannst du dich damit befassen, wie du da rankommst. Dafür müssen bei fast allen Mopeds einige Verkleidungsteile abgeschraubt werden. Das ist keine schwere Aufgabe. Pass auf, dass du weißt, was später wieder wo hingehört ;)    Hast du die CDI freigelegt, entfernst du die damit verbundenen Stecker und nimmst sie aus der Halterung. Genau dort platzierst du im nächsten Schritt auch schon die neue CDI und schließt sie genau so an. Jetzt kommen wieder alle entfernten Verkleidungsteile dran und schon bist du fertig.    Damit hast du eine von mehreren Drosseln deines Mopeds überbrückt und kannst nun deutlich schneller fahren. Eine weitere Drossel und den ganzen Ablauf als Video findest du übrigens hier auf  unserem YouTube-Kanal . 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2022-06-29T01:15:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">SMTH: Der DIY Taferlhalter</title>
            <id>https://www.gearparts24.de/smth-taferlhalter-selber-bauen</id>
            <link href="https://www.gearparts24.de/smth-taferlhalter-selber-bauen"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            SMTH….klingt erstmal nach einer neuen Kategorie auf PornHub, ist aber seit gut und gerne einem Jahrzehnt ein Trend bei Mopedtunern! Dabei geht es darum einen möglichst minimalistischen Taferlhalter selbst zu bauen. Hier ließt du, wie du dir deinen eigenen Taferhalter bauen kan...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 SMTH….klingt erstmal nach einer neuen Kategorie auf PornHub, ist aber seit gut und gerne einem Jahrzehnt ein Trend bei Mopedtunern! Dabei geht es darum einen möglichst minimalistischen Taferlhalter selbst zu bauen. Jeder der schon mal auf einem Moped saß, weiß, dass die originalen Kennzeichenhalter häßlich wie die Nacht sind und immer eine der ersten Teile sind, die angepasst werden sollten.    Die Abkürzung SMTH steht dabei für “Selfmade Taferlhalter”. 
 Wie baut man seinen eigenen Taferlhalter? 
 Im Grunde geht es beim SMTH einfach nur darum ein Stück Blech zurechtzubiegen und die Löcher zur Befestigung und für die Anbringung der Lichtelemente richtig zu setzen.  Diese sind natürlich bei jedem Modell und jedem Umbau unterschiedlich. Vor allem dann, wenn man die Neuanschaffung direkt mit einem neuen  LED-Rückstrahler  und  Mini-Blinkern  ergänzt, damit das Ganze ein stimmiges Bild ergibt.    Anfangen solltest du also damit, dir die neuen Teile zusammenzusuchen und die Maße für die Anbringung zu bestimmen. Dann überträgst du diese auf dein Blech, verbindest es mit deinem Bike, verkabelst alles wieder und bist eigentlich schon fertig.    Taferlhalterungen bedürfen keiner Zulassung und können daher fast frei gestaltet werden. Einzig der Winkel vom Kennzeichen zur Straße und die Beleuchtung sind vom Gesetz her geregelt.    Auch sehr clever ist der Einbau eines Scharniers, um das Taferl, “für Testzwecke”, unter dem Heck verstecken zu können. Dafür muss dein Blech direkt am Winkel geteilt und durch ein passendes Scharnier wieder verbunden werden. Das zu empfehlen, würde uns aber in des Teufels Küche bringen. ;) 
 Alternativen zum SMTH 
 Wer handwerklich nicht ganz so beschlagen ist, oder einfach keine Zeit oder Mittel für ein SMTH hat, findet im  Gearparts-Shop  eigenen Interpretationen dieser Halterungen.         Zum einen ist da die wohl minimalistischste Halterung von allen:  Taferl- &amp;amp; Rücklichthalterung SMTH . Sie besteht aus 2 verschraubten Blechen und verfügt bereits über verschiedene Bohrungen für Derbi Senda und Rieju MRT. Sie kann natürlich auch für jedes andere Bike benutzt werden, bedarf dann aber zusätzlicher Bohrungen oder Anpassungen.         Wenn du Gefallen an der Umklapp-Variante gefunden hast, ist  diese Halterung  zu empfehlen. Sie bietet ein breites Spektrum an Vorbohrungen und passt somit auf ziemlich jedes Eisen. Durch einen Hebel, lässt sich das Taferl bei dieser Halterung sogar während der Fahrt einklappen. Preislich sind unsere Kennzeichenhalter an den Aufwand der Produktion angepasst und schon um die 20€ und 30€ verfügbar. 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2022-04-11T03:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">50ccm Moped: ein wiederauflebender Kult</title>
            <id>https://www.gearparts24.de/moped-tuning-blog50ccm-moped-kult</id>
            <link href="https://www.gearparts24.de/moped-tuning-blog50ccm-moped-kult"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Einige Trends werden einfach nie alt und dazu gehören auch die 50ccm Mopeds. Egal ob Retro, geländetauglich oder ganz klassisch – ein 50 Kubik Moped ist für viele nicht nur ein fahrbares Unterteil, sondern eine wahre Leidenschaft. Es ist ein Hobby, welches auf der Straße und b...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Einige Trends werden einfach nie alt und dazu gehören auch die 50ccm Mopeds. Egal ob Retro, geländetauglich oder ganz klassisch – ein 50 Kubik Moped ist für viele nicht nur ein fahrbares Unterteil, sondern eine wahre Leidenschaft. Es ist ein Hobby, welches auf der Straße und beim Schrauben in der heimischen Garage ausgelebt wird. Wahre Fans verstehen, wovon wir reden: geilerer Sound, aggressivere Optik – kein Moped kommt perfekt vom Band und die Möglichkeiten zum Tuning sind hier wirklich grenzenlos. Ein Moped und die nötigen Tuningteile lassen wirklich jedes Schrauber Herz höher schlagen.    Für Moped Einsteiger und Liebhaber gibt jedoch jede Menge Fragen. Welche Marken sind besonders gut? Seit wann gibt es überhaupt Mopeds und woher kommt überhaupt der Begriff Moped? Kann ich mit einem Moped auch an einem Rennen teilnehmen? Wir werden versuchen all diese Fragen zu beantworten und haben daher hier einen kleinen Überblick über die Welt der Mopeds zusammengestellt. Lies mehr über die eigentliche Entstehung der 50 Kubik Mopeds, die derzeitigen Trendmarken und was es bedeutet an einem 24h Mopedrennen teilzunehmen. 
 Zurück in die Vergangenheit 
 Lasst uns mal einen kleinen Ausflug zur Entstehung dieses Kultes machen. Entstanden sind die Mopeds tatsächlich nach dem Zweiten Weltkrieg. Motorräder und PKWs waren damals für die Mehrheit der Deutschen einfach unerschwinglich und daher war das Fahrrad sehr weit verbreitet. Damit lassen sich jedoch nur begrenzte Distanzen zurücklegen. Was lag daher besonders nahe? Die Motorisierung von Fahrrädern. Damit entstanden letztendlich unsere geliebten Mopeds und zugleich auch Anbaumotoren für normale Fahrräder.    Warum heißt ein Moped eigentlich Moped? Der Begriff „Moped“ wurde letztendlich durch ein Preisausschreiben bestimmt. Lange konnte sich niemand auf einen richtigen Namen einigen. Es handelt sich hierbei um die Zusammensetzung zweier Worte aus dem Schwedischen: Motor und Pedaler. Was ja auch Sinn ergibt, da bis heute noch viele Mopeds mit einem Pedal angelassen werden. Der Name hat sich letztendlich durchgesetzt und ist bis heute geblieben. 
 Trendige 50ccm Mopeds 
 Natürlich hat sich seit den Nachkriegsjahren sehr viel verändert. Immerhin fahren heutzutage nur noch sehr wenige auf einer NSU Quickly oder einer Kreidler K50 auf unseren Straßen und wenn doch, dann nur, weil es ein Oldtimer Liebhaber ist. Natürlich lieben wir auch die Oldtimer und neue Modelle, die einen Retro-Stil haben und den Originalen ähneln. Doch natürlich gibt es mittlerweile auch einige Cross Bikes, Enduros oder Supermotos mit 50ccm.     Besonders beliebte Marken sind derzeit:  
 
 Derbi: der spanische Hersteller ist mit seinen Enduro und Supermoto Modellen bei jungen Leuten besonders beliebt. Du suchst nach einem Moped mit auffälligen Farben und lässigen Design? Derbi wird deine Träume wahr werden lassen. 
 Rieju: ist ebenfalls ein Spanier. Er überzeugt schon seit 1934 durch Qualität und stets trendiges Design. Offroad, Supermoto und sogar elektrische Mopeds gehören hier zum Programm. 
 Aprilia: die Italiener sind einfach für ihren modischen Geschmack bekannt und das auch zurecht. Das zeigt sich auch bei den derzeit drei 50ccm Modellen: die SX 50, RX 50 und RS 50. Offroad und Rennstrecke – eine Aprilia überzeugt auf jeder Fahrbahn. 
 Fantic: seit 1968 gibt es unter diesem Namen sportliche Offroader. 
 Husqvarna: Das ursprünglich italienische Unternehmen wurde schon vor einigen Jahren von KTM aufgekauft. Überzeugt jedoch noch immer durch seine lässigen Offroad Mopeds. 
 Yamaha: der Japaner ist sowohl für Qualität als auch für Design und Sportlichkeit bekannt. Sowohl bei seinen Motorrädern als auch bei den Mopeds. 
 
   Da diese und einige anderen Marken derzeitig besonders gängig sind, findet ihr natürlich auch Ersatzteile und Tuning Teile für die entsprechenden Maschinen auf unserer Seite. Checkt einfach einmal unseren Mopedfilter aus und schaut auch selbst unsere große Palette an. 
 Mit einem Moped 50ccm ins 24-Stunden Rennen 
 Zu viele Leute denken mit einem 50er Moped kann nicht an einem Rennen teilgenommen werden. Tatsächlich gibt es jedoch zahlreiche Rennen in dieser Kategorie und wahre Fans wissen das auch. Meistens handelt es sich dabei um Mofacross Rennen. Diese reichen von 4h-Rennen bis hin zu 24-h Rennen.    Ja, da hast du schon richtig gehört, 24 Stunden mit dem Moped durch die Schlammstraßen. Dazu braucht es nicht nur ein belastbares Moped, sondern auch einen fitten Körper. 24 Stunden lang geht es darum, so viel Distanz wie möglich zurückzulegen. Dabei kannst du dein Moped von der besten Seite zeigen. Es sind in der Regel jegliche Umbauten erlaubt, solange die Maschine dafür eine Betriebserlaubnis hat. Für Schrauber ist das ein wahres Paradies.     Ersatzteile sind ein Muss    In diesen 24-Stunden wirst du dich nicht nur durch die schlammige Piste kämpfen, sondern auch immer mal wieder etwas richten müssen. Daher sollte ein Rennteilnehmer an einem solchen Rennen mit den gängigsten Ersatzteilen ausgestattet sein. Zylinder, zweiter Radsatz, Pedale, Stoßdämpfer, Seilzüge, Lenker und vieles mehr sollten hier auf jeden Fall mitgeführt werden. Es passiert hier eher selten, dass ein Moped keine Notfallreparatur braucht. Jegliche Ersatzteile für diese Reparaturen kannst du in unserem Shop finden.     Vorbereitung ist das A und O    Für die Teilnahme an einem solchen Rennen bedarf es einiger Vorbereitungen. Dazu gehört unter anderem auch die Abdichtung des Zündsystems gegen Wasser oder ein verbessertes Federungssystem. Du siehst also schon die Teilnahme an einem 24-h Stunden Rennen kann durchaus ins Geld gehen. Doch wer darauf so richtig Lust hat, kann sich die Ersatzteile auch einfach nach und nach anschaffen. Vielleicht startest du aber auch erst einmal mit 4-h und arbeitest dich langsam nach oben.    
 Mopeds können einfach alles 
   Für die einen sind Mopeds der Einstieg in die Welt des Motorsports, für andere sind sie ein lebenslanges Hobby. Egal ob begeisterter Fahrer, Hobby-Schrauber oder Rennfahrer – Mopeds sind und bleiben einfach ein Kult. Wer in die Welt des Schraubens und Tunings einsteigen will, sollte sich auf jeden Fall ein Moped zulegen. Hier sind den Möglichkeiten keine Grenzen gesetzt. Und wer weiß vielleicht bist du ja bald so weit und kannst dein eigenes getuntes Moped auf einem 24-h Rennen vorstellen. 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2021-05-31T08:15:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Abstimmung eines Vergasers</title>
            <id>https://www.gearparts24.de/moped-tuning-blogabstimmung-eines-vergasers</id>
            <link href="https://www.gearparts24.de/moped-tuning-blogabstimmung-eines-vergasers"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Den Vergaser deines Mopeds perfekt einzustellen ist eine Kunst. Korrekt gemacht holst du so die maximale Leistung aus deinem Moped heraus. Falsch gemacht und du vergeudest Leistung und der Motor läuft nicht rund. Hier ist unsere Schritt-für-Schritt Anleitung.
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                    
 Da ein Motor ohne die richtige Vergaserabstimmung kaum Leistung bringt und auch der eine oder andere schon einen Zylinder durch falsche Einstellung verheizt hat, haben wir hier eine Anleitung zum Abstimmen des Vergasers verfasst.&amp;nbsp; 
    Einführung   Die Hauptfunktion des Vergasers ist die Zerstäubung des Kraftstoffes und die daraus folgende Vermischung mit der durch den Luftfilter angesaugten Luft. Dies nennt man das &quot;Venturi Prinzip&quot;. Durch Drehen am Gasgriff wird der Schieber im Vergaser hoch und herunter bewegt. Man regelt also den Durchlassquerschnitt im Vergaser - mehr Durchlass bedeutet mehr Kraftstoff-Luft-Gemisch, folglich auch mehr Leistung.    Die Zahl hinter der Typenbezeichnung (z. B. Dellorto PHBG  21 , Keihin PWK  28 ) gibt den maximalen Durchlass des Vergasers - bei voll geöffnetem Schieber - in Millimetern an. Das Kraftstoff-Luft-Gemisch-Verhältnis gibt an, wie viele Teile Kraftstoff zu wie vielen Teilen Luft gemischt werden.    Das theoretische optimale Mischungsverhältnis für eine vollkommene Verbrennung des Gemisches ist 1:14,8. Die Mischung ist praktisch jedoch durch Drehzahl-Temperaturschwankungen usw. nicht erreichbar... Eine Mischung mit einem Verhältnis von 1:13 ist ein   fettes Gemisch  und besitzt einen großen Anteil an Kraftstoff, eine Mischung mit einem Verhältnis von 1:16 ist ein  mageres   Gemisch mit geringem Anteil an Kraftstoff in der Luft.     Funktionsweise des Vergasers   Wenn der Schieber vollständig geöffnet ist, ist die Hauptdüse für die Begrenzung des maximalen Kraftstoffdurchflusses zuständig. Je nach Durchlass der Hauptdüse erhöht oder verringert sie den Benzinanteil in der angesaugten Luft. Ist die Hauptdüse zu groß, mengt sie zu viel Benzin zur angesaugten Luft, das Gemisch wird also  fetter . Ist die zu klein, spricht man vom o.g. mageren Gemisch.    Ein zu  fettes Gemisch  kostet hauptsächlich Leistung und Benzin, zusätzlich nimmt es dem Motor seine Drehfreudigkeit. In den meisten Fällen äußerst sich dies, je nach Überfettung, in schwachem bis zu sehr starkem Stottern. Fälschlicherweise wird oft behauptet, dass ein zu fettes Gemisch dem Motor nicht schadet, was aber falsch ist. Durch die größere Menge an Benzin in der zerstäubten Luft wird das im Gemisch enthaltene Öl von den Zylinderwänden &quot;gewaschen&quot;... = weniger Öl = weniger Schmierung der drehenden Teile =  schlecht !    Bei einem zu  magerem Gemisch  ist wesentlich mehr Vorsicht geboten. Das Hauptproblem hierbei ist, dass das Gemisch heißer verbrennt und der Motor dadurch sehr schnell zu überhitzen neigt. Weiterhin gelangt bei Gemischtankern auch weniger Öl zu den drehenden Teilen, was wie oben beschrieben ja auch nicht gerade vorteilhaft ist. Ein leicht zu mageres Gemisch kann zwar höhere Leistungen erzielen, durch die höhere thermische Belastung kann es jedoch zu einer &quot;klopfenden&quot; Verbrennung führen.  Das bedeutet, dass das Gemisch bereits vor der Zündung der Zündkerze, durch Motortemperatur und Verdichtung, soweit erhitzt wird, dass es sich von selbst entzündet. Die Folge sind meist Lagerschäden.  Anzeichen für ein zu mageres Gemisch sind recht schwer zu erkennen. Dazu aber weiter unten mehr.     Montage   Essenziell für einen gescheiten Einbau ist das passende Material. Also bei der Bestellung immer darauf achten, dass ein passender Ansaugstutzen sowie Luftfilter mitbestellt wurde.  Achtet darauf, dass diese passen, dann den Vergaser soweit einbauen. Steckt zuerst mal Benzinschlauch, Ölschlauch und in manchen Fällen Unterdruckschlauch auf die Anschlüsse. Der dickste Anschluss ist  immer  für den Benzinschlauch gedacht!  Viele Vergaser besitzen am Schieberturm oder an der Schwimmerkammer noch weitere ominöse Anschlüsse. Diese sind für Überlaufschläuche gedacht. Die Anschlüsse sollten auch mit Schläuchen versehen werden und die Schläuche sollten so gelegt werden, dass abtropfendes Benzin nicht an den Hinterreifen gerät. Die Schläuche sollten auch in keinem Fall zusammengesteckt werden.    Wenn alle Anschlüsse mit einem Schlauch versehen sind, müsst ihr den Deckel des Vergasers aufschrauben, Schieber samt Feder herausziehen, den Gaszug durch den Deckel fädeln, die Feder darüberstecken und gut festhalten (hier ist ein 2ter Mann oft sehr hilfreich). Wichtig ist den Deckel beim Einfädeln nicht zu vergessen! Alles schon passiert :-).    Wenn ihr das geschafft habt, schaut bitte noch, ob euer Schieber vollständig schließt und öffnet. Wenn dies nicht so sein sollte, ist der Gaszug zu kurz (=Schieber zu weit offen) oder zu lang (=Schieber geht nicht ganz auf). In diesem Fall müsst ihr schauen, ob ihr es am Gasgriff oder an der Führung des Deckels nachjustieren könnt. Wichtig ist, dass hier alles einwandfrei funktioniert, sonst hat alles abstimmen keinen Zweck.    Dasselbe ist natürlich, sofern ihr einen Zugchoke habt, beim Choke auch zu tun. Ist jedoch um einiges leichter! Wenn Ihr alles verkabelt habt, könnt ihr bereits mal versuchen zu starten.  Wenn ihr das Pech habt, ohne manuellen Benzinhahn ausgestattet zu sein (z. B. neue Derbi GPR Modelle), müsst ihr einige Male kicken, bzw. den E-Starter einige Minuten laufen lassen bis Benzin im Vergaser ist.     Abstimmung   Wenn das Moped läuft und es abzusterben droht, haltet es mit leichten Gasstößen am Leben und dreht die Standgasschraube im Uhrzeigersinn! Wenn das Standgas zu hoch ist, dreht an der Standgasschraube gegen den Uhrzeigersinn, bis es sich auf rund 1500-2500upm einpendelt. Die Schrauben erkennt ihr daran, dass sie so gut wie immer mit einer Feder versehen sind und 90° zum Einlass und Auslass des Vergasers stehen. Wartet nun, bis der Motor  betriebswarm  ist!    Wenn Standgas und Temperatur stimmen, nehmt ihr euch die andere Schraube auf der Vergaserseite vor: die Luftschraube. Sie regelt ebenfalls die Drehzahl im Standgas, einen kleinen Bereich über dem Standgas und auch das Startverhalten! Lasst euren Motor warmlaufen und dreht dann jeweils eine halbe Umdrehung rein/raus, wartet kurz, bis ihr eine Veränderung im Standgas hört. Ihr müsst nun so lange daran &quot;herumspielen&quot; , bis euer Motor das  maximale Standgas erreicht  hat. Dann lasst ihr die Schraube in dieser Position und regelt mit der Standgasschraube die Drehzahl wieder auf ein gewünschtes Niveau. Natürlich kommt es auch vor, dass die Standardeinstellung, die optimalste ist ;-). Auch später, wenn ihr häufig Startprobleme habt und der Choke keine wirkliche Wirkung zeigt, ist es ratsam diese Schraube zu verstellen. Ein guter Richtwert ist die Schraube ganz reinzudrehen und danach ca. 2,5-3,5 Umdrehungen wieder raus.    Wenn ihr dies erledigt habt, kümmert euch um den eigentlichen Verwendungsbereich des Vergasers auf einem Moped - der Vollgasstellung :-) . Bei eurer Testfahrt dreht ihr, sofern der Zylinder bereits eingefahren wurde, richtig auf und achtet darauf, wie der Motor reagiert. Wenn ihr aus niedrigen Drehzahlen voll aufreißt und der Motor sich verschluckt (=Bröööööö), ist das ein deutliches Zeichen für ein zu mageres Gemisch. Scheint jedoch obenherraus der Motor schön zu drehen oder sogar etwas zu fett zu laufen, sollte ihr euch um den Nadelclip kümmern und ihn mal probeweise eine Stufe runter setzen. Näheres zur Nadel kommt unten.    Wenn der Motor nach oben hin stark stottert und irgendwann selbstständig abriegelt, sowie nicht die gewünschte Leistung/Drehzahl erzielt, so ist dies ein Zeichen für eine zu große Hauptdüse, also ein zu fettes Gemisch. Hier müsst ihr jedoch besonders stark aufpassen. Jeder Motor hat so seine Eigenheiten, manchmal ist man auf der völlig falschen Fährte. Wichtig ist, dass ihr euch jede Veränderung aufschreibt, um notfalls wieder das Standard Setup verwenden zu können.    Auf der Unterseite des Vergasers seht ihr dir sogenannte Schwimmerkammer. In ihr befinden sich die Düsen, der Schwimmer und Benzin, das dann durch die Düsen angesaugt wird.  Um die Hauptdüse zu wechseln, könnt ihr entweder - falls vorhanden - die Zentralschraube lösen oder ihr müsst den ganzen Deckel entfernen. Wenn ihr eine Zentralschraube habt, selbstverständlich diese benutzen - spart Zeit, schont Material und vor allem aber eure Nerven ;-).    Die zentrale und größte Schraube ist die Hauptdüse. In ihr ist eine Zahl eingeprägt, die Aufschluss über den Durchlass der Düse gibt. Im Falle des Keihin nehmt ihr euch eine 6er Nuss und dreht die Düse raus! Beim Dellorto einfach mit einem Schlitzschraubenzieher rausdrehen!  VORSICHT:  Bitte beachtet, dass ihr in die richtige Richtung dreht! Bei den Messingschrauben ist dies besonders gefährlich, da sie wesentlich  weniger Anzugsdrehmoment  als normale Schrauben verkraften. Also bitte vorsichtig und langsam arbeiten! Falls sich beim Rausdrehen der Düse auch das Mischrohr mitbewegt, einfach ganz rausschrauben und dann in ausgebautem Zustand, mittels einem Schlüssel das Mischrohr festhalten und die Düse herausdrehen.    Je nach Ergebnis der Testfahrt müsst ihr die Hauptdüse (bei den Tunern als  HD  bezeichnet) gegen eine größere oder gegen eine kleinere austauschen. Größer = fetter = mehr Benzin, kleiner = magerer = weniger Benzin.  Tauscht also die Hauptdüse und schraubt die Schwimmerkammer wieder zu. Hier darauf achten, dass ihr die Dichtung nicht vergesst bzw. sie irgendwo verrutscht ist. Bei der Zentralschraube macht sich manchmal der O-Ring selbständig, wenn ihr ihn vergesst, läuft Benzin aus dem Vergaser.    Am besten ihr bewegt euch immer im leicht zu  fetten  Bereich. Wenn der Motor nicht wie gewünscht gelaufen ist, probiert erstmal eine 8-10 Nummern größere Düse.     Variante 1:   Werden die Probleme schlimmer, wisst ihr, ihr müsst runterdüsen auf eine kleinere Nummer. Das macht ihr so lange, bis der Motor schön sauber ausdreht. Wenn ihr das erreicht habt, geht in 2er Schritten hinauf. Sobald der Motor in ganz hohen Drehzahlbereichen stottert, geht ihr wieder 2 Nummern runter. Dann befindet ihr euch an der Obergrenze zum Überfetten und euer Motor wird geschont. Wer mehr Leistung will, kann jetzt weiter runterdüsen, aber eines vorweg: Wer&#039;s übertreibt, wird im schlimmsten Fall seinen  Zylinder zerstören.  Ein wenig Spielraum ist gerade bei schwächeren Zylindern und gutem Motoröl drinnen, bei High-End-Zylindern ist jedoch dieser Spielraum sehr klein.     Variante 2:   Wenn ihr durch die 8-10 Nummern größere Hauptdüse eine Verbesserung erreicht habt, erhöht die Hauptdüse solange, bis ihr ein Stottern in hohen Drehzahlen wahrnehmt. Dann wie in Variante 1 runterdüsen, bis das Stottern verschwindet!    Abschließend solltet ihr noch euer Kerzenbild kontrollieren! Die Elektrode eurer Kerze sollte für eine gute Alltagsbedüsung dunkelbraun sein. Um ein aussagekräftiges Zündkerzenbild zu erzeugen, bitte rund 3-4km DAUERVOLLGAS fahren - Natürlich nicht, wenn ihr in eine Gefahrensituation gelangt ;-) -. Ihr müsst dabei aber gar nicht voll ausdrehen. Es ist lediglich wichtig, dass der Gashahn voll geöffnet ist. Dann stellt ihr das Moped wieder ab, wartet einige Minuten und schraubt die Zündkerze raus (ACHTUNG:  starke Verbrennungsgefahr , Zündkerze ist extrem heiß).  Die Elektrode - also der Teil, der am weitesten in den Zylinder ragt, sollte braun bis dunkelbraun gefärbt sein. Ist er eher hell und weiß, schraubt mal testweise eine zehn Nummern größere Hauptdüse hinein und kontrolliert anschließend noch mal die Zündkerze. Hell bedeutet eine zu heiße Verbrennung und Schäden nach wenigen Kilometern!    Genauere Aufschlüsse über die Verbrennung gibt jedoch das Kolbenbild. Nehmt den Zylinderkopf ab und überprüft es. Im Idealfall ist es in der Mitte graubraun und trocken und wird in Richtung Zylinderwand feucht und schwarz. Weiße Ränder, die leicht &quot;angeknabbert&quot; aussehen, weisen auf ein zu mageres Gemisch hin.    Falls ihr jetzt bemerkt haben solltet, wenn der Gashahn auf rund 3/4 Gas steht, dass das Moped stottert oder es irgendwie länger am Gas bleibt, dann müsst ihr den &quot;Nadelclip&quot; umhängen.    Wenn sich der Motor beim Hochdrehen etwas verschluckt, seid ihr hier ebenfalls richtig.  Zum Nadelclip gelangt ihr, indem ihr den Deckel des Vergasers öffnet. Ab jetzt solltet ihr auf einem besonders  sauberen bzw. übersichtlichen Untergrund  arbeiten. Hier sind einige Teile, die schnell verloren gehen können! Auch hier sind 4 Hände von Vorteil!  Wer den Vergaser selbst montiert hat, weiß bereits, was zu tun ist, um das Seil auszuhängen. Wenn ihr den Vergaser nicht selbst montiert habt, seht ihr am Anfang der Anleitung wie’s geht ;-). Wenn ihr nun also das Gasseil entfernt, schiebt ihr die Nadel raus. Die Nadel sollte jeder erkennen. Oben auf der Nadel erkennt ihr Rillen. In einer dieser Rillen befindet sich der sogenannte  Nadelclip ! Er bestimmt, wie weit die Nadel aus dem Schieber „heraussteht&quot; und ist vor allem für halb bis Dreiviertel-Gas zuständig!    Hat euer Moped vorhin bei der Testfahrt in dem genannten Bereich eher gestottert und wollte nicht so richtig vorwärts marschieren, dann ist die Bedüsung wahrscheinlich zu fett. Da wir uns jedoch nicht im Volllastbereich befinden, müssen wir jetzt den  Nadelclip umhängen !   ACHTUNG:  Auf keinen Fall im  Freien  arbeiten! Den Clip findet ihr nie wieder, wenn er euch aus der Zange hüpft ;-).  Wenn euer Moped also gestottert hat (zu fett war), dann hängen wir nun den Clip eine Stufe weiter  rauf.  Dadurch hängt die Nadel automatisch etwas weiter unten und &quot;blockiert&quot; den Strom aus der Hauptdüse stärker; dadurch gelangt weniger Benzin in den Luftstrom!    Dann wieder alles - wie bereits weiter oben beschrieben - montieren und Testfahrt machen! Ist nun der Teillastbereich besser geworden, dann lasst ihr die Einstellung oder ihr verändert sie noch einmal wie oben beschrieben. Wenn sich der Bereich jedoch verschlechtert hat, haben euch die Anzeichen getäuscht und ihr müsst den Deckel noch mal runternehmen, den Clip zwei Stufen weiter unten einhängen (zwei deswegen, weil wir ja vorhin eine Stufe raufgegangen sind).     Allgemeines : Wenn’s morgens kalt ist, solltet ihr auf jeden Fall den Choke benutzen! Durch die Kälte kondensiert Benzin an den Wänden im Einlasstrakt und wird wieder flüssig. Zum Verbrennen benötigt der Motor jedoch Gas. Sobald der Motor sich etwas aufgeheizt hat, könnt ihr den Choke wieder rausmachen ;-). Im Winter kommt es manchmal vor, dass die Maschine kurz nach dem Starten abzusterben droht. Gebt dem Motor dann einfach etwas mehr Standgas!    Wenn der Motor von selbst hochdreht bzw. ihr eine unglaublich große Düse benötigt (Dellorto PHBG 21 über 120 und bei Keihin PWK ab ca. 160), zieht der Motor vermutlich &quot;Falschluft&quot;. D.h. irgendwo zwischen Zündkerze und Schieber  wird Luft in den Ansaugweg gesaugt . Dies kann entweder durch Risse in Zylinder, Block oder Ansaugstutzen entstehen oder durch unverschlossene Öl-/Unterdrückanschlüsse an Ansaugstutzen und Vergaser. Oder auch durch Undichtigkeit - hier hilft oftmals etwas Dichtmasse.  Um die Stelle leichter zu finden, lasst ihr das Moped im Stand laufen und sprüht mit Starthilfespray, Bremsenreiniger oder anderen leicht entzündlichen Sprays den Ansaugweg ab. Dreht das Moped hoch, habt ihr das Loch gefunden - doch Vorsicht: sprüht auf keinen Fall auf den heißen Auspuff!  BRANDGEFAHR.     Wenn Benzin aus den Überläufen läuft, ist der Vergaser entweder zu schief im Motor (ihr könnt das durch Neigen des Mopeds testen)oder aber der Schwimmer hat sich verklemmt. Der Schwimmer sind die 2 meist schwarzen Kunststoffteile unter der Schwimmerkammer.  Vielleicht hat sich auch der Stift beim Düsenwechseln gelöst?    Wenn das Moped plötzlich beim Fahren ausgeht, kann sich neben den üblichen Dingen wie Benzin leer, Kolbenfresser etc. auch eine Düse gelöst haben. Wenn euer Motor stark vibriert oder ihr die Hauptdüse zu schwach reingeschraubt habt, kommt sowas manchmal vor!    Wenn das Moped nicht laufen will, immer zuerst einmal Zündkerzenfunken überprüfen, Zündkerze tauschen und dann Vergaser überprüfen. Die feinen Löcher verstopfen durch Dreck im Benzin sehr, sehr schnell und müssen von Hand gereinigt werden. Um euch das zu ersparen, ist es ratsam einen Benzinfilter zu verwenden.    Bitte gebt bei Arbeiten mit Vergaser und Benzin immer acht, dass  keine Brandquellen  in der Nähe sind! Eine  Schwimmerkammer voll Benzin  auf dem  glühendheißen Auspuff  und euer Moped, eure Garage und womöglich auch ihr selbst steht in  Flammen .    Wir übernehmen keinerlei Haftung für entstandene Schäden an Personen und Fahrzeugen! 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2021-04-04T00:15:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Moped Übersetzung ändern – Bessere Beschleunigung oder Höchstgeschwindigkeit?</title>
            <id>https://www.gearparts24.de/moped-uebersetzung-veraendern-anleitung</id>
            <link href="https://www.gearparts24.de/moped-uebersetzung-veraendern-anleitung"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Zähne hinzufügen? Oder weglassen? Bessere Beschleunigung oder höhere Endgeschwindigkeit? Hier lernst du, wie du die Übersetzung deines Mopeds verändern kannst.
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Die Moped Übersetzung aus der Serienproduktion ist immer ein Kompromiss. Die Hersteller wollen es jedem Kundengeschmack recht machen und möglichst viele Mopeds von einem Modell verkaufen. Deshalb trimmen die Ingenieure ein Serienmoped weder auf besonders viel Traktion noch auch eine maximal mögliche Höchstgeschwindigkeit. Das lässt Spielraum für ein wenig Bastelspaß beim Tuning. Du kannst die Moped Übersetzung ändern und so die Kräfte dort freisetzen, wo du diese benötigst. 
 Mehr Zähne zeigen oder eher weniger? 
 Was willst du erreichen? Geht es dir darum, auf deiner Geländemaschine eine verbesserte Beschleunigung zu erleben, noch mehr Staub aufzuwirbeln, oder soll die Endgeschwindigkeit den Adrenalinspiegel durch neue Rekorde anheben? Diese beiden Möglichkeiten stehen dir offen, willst du die Moped Übersetzung ändern. Das ist nicht so schwer. Allerdings ist es wichtig, die einzelnen Teile eines Kettensatzes zu kennen. Und du solltest wissen was sich ändert, wenn du ein Teil gegen ein anderes, nicht baugleiches Teil austauscht. 
 Der Moped Kettensatz 
 Unter dem Begriff verstehen Zweiradmechaniker die gesamte Antriebseinheit rund um die Kette. Im Prinzip besteht ein Kettensatz aus drei Teilen; der Kette selbst, dem Kettenrad und dem Ritzel. Das Ritzel ist das Zahnrad, welches direkt am Motor angebaut ist und die Kette antreibt. Der Zahnkranz ist das Zahnrad am Hinterrad deines Mopeds. Zumeist wird ein Rollkette verwendet. Sobald du den Entschluss gefasst hast, die Übersetzung an deinem Moped zu ändern, hälst du nach einem geeigneten Kettensatz Ausschau. Es macht keinen Sinn, nur das Ritzel oder den Zahnkranz zu wechseln, denn der Verschleiß bei der Kombination von Neu- und Gebrauchtteilen im Kettensatz ist extrem hoch. 
 Das Ritzel 
 In einem Kettensatz wird das kleinere Zahnrad als Ritzel oder Kettenritzel bezeichnet. Für gewöhnlich ist dieses am Motor montiert und treibt den Kettensatz an. Bei der Produktion eines Ritzels setzen die Hersteller einen stark kohlenstoffhaltigen Stahl ein, denn Härte ist Priorität. Zudem haben die Entwicklungsingenieure das Design der Ritzel in verschiedenste Richtungen geändert, um zweckgebunden optimalere Lösungen anzubieten. Basis ist dabei das reguläre Stahlritzel. 
 Es gibt aber auch eine Reihe spezieller Ritzel, die allerdings bei 50cc Mopeds eher unüblich sind: 
 Sogenannte Super-Sport-Ritzel sind mit Bohrungen versehen, die für ein leichteres Gewicht bei gleicher Belastbarkeit sorgen. Durch eine besondere Politur sind diese Ritzel zudem extrem leichtgängig, ideal für den Motorrennsport. 
 Schlammnutritzel sind für den Crosseinsatz bestimmt. Feine Nuten im Ritzel verhindern, dass sich Schlamm, Dreck und Eis oder Schnee festsetzen. 
 Eine Besonderheit sind Silentritzel. Diese Ritzel weisen beidseitig eine Gummierung auf. Diese dient zur Minimierung des Kettenabrollgeräusches. Im Vergleich zu einem normalen Ritzel reduziert ein Silentritzel das Kettengeräusch um rund 10dB. 
 Das Kettenrad am Moped 
 Das größere Zahnrad in einem Kettensatz ist das Kettenrad. Die Mopedkonstrukteure montieren die Kettenräder am Hinterrad. Dort nimmt das Kettenrad die Kette auf und setzt die so übertragene Kraft um, um das Hinterrad anzutreiben. Gebräuchlich sind reine Stahlkettenräder, solche aus Aluminium und Symbiosen aus beiden Metallen oder aus mehreren Legierungen, die übereinander liegen. 
 Stahlkettenräder müssen nach dem Ausfräsen nochmals gehärtet werden. Nur so lässt sich ein ausreichender Verschleißschutz erreichen. Dieser Aushärtungsprozess ist aber auch nachteilig, denn durch die zugeführte Hitze verziehen sich die Stahlkettenräder minimal. 
 Das geringe Gewicht und die absolute Präzision beim kalten Aushärten favorisieren das Aluminiumkettenrad. Obendrein ist im Aluminium Silizium enthalten, was für eine minimale Eigenschmierung sorgt. Allerdings sind Kettenräder aus Alu teurer und nutzen sich schneller ab. 
 Duralminium Kettenräder (manchmal auch Stealth-Kettenräder genannt) sind derzeit das Optimum im Kettensatz. Diese Hightech-Kettenräder werden aus Stahl und Duraluminium hergestellt, einem ultraleichten Material, welches in der Raumfahrt verwendet wird. Duralminium besitzt eine Festigkeit, nahe der von Stahl. Und die Zugfestigkeit ist mehrfach höher als bei Aluminium. Test haben ergeben, dass die Lebenserwartung bei Stealth-Kettenrädern etwa dreifach höher als bei Alukettenrädern ist. Zugleich sind diese Kettenräder aus Duralminium um rund die Hälfte leichter als Modelle aus Stahl. 
 Diese Art von Kettenrädern ist bei 50er Mopeds allerdings sehr unüblich. 
 Die Moped-Kette 
 Soll Kraft mittels einer Kette übertragen werden, sind fast immer Rollketten im Einsatz. Die Verbindung der Kettenglieder durch eine Hülse auf einer Rolle ist verschleißarm, weitgehend reißfest, einfach herzustellen und gut zu warten. Ketten für Mopeds und Motorräder besitzen zudem Gummiringe oder Lamellen und werden als O-Ring- sowie X-Ring-Ketten bezeichnet. Lamellen und Gummiringe in der Rollkette bewirken eine verbesserte Abdichtung und damit weniger Eindringen von Dreck. Sie sind allerdings dadurch auch schwieriger zu schmieren. 
 Wichtig bei allen Ketten ist die sogenannte Teilung. Gemeint ist damit die Anzahl der Kettenglieder je Meter, folglich die Größe der einzelnen Kettenglieder, was bei jedem Moped- oder Motorradmodell individuell ist. 
 An einer Maschine eine andere Kettenteilung zu verwenden, ist in der Regel möglich. Oftmals ist es von Vorteil, eine kleinere Kettenteilung zu nutzen. Montierst du beispielsweise statt einer 530er eine 520er Kette und dazu ein Alukettenrad sowie das Supersportritzel zur weiteren Gewichtsreduzierung, kannst du um 1,5 Kilogramm Leergewicht an deinem Moped sparen. 
 Die Moped Übersetzung verändern 
 Jede Maßnahme am Kettensatz ist abhängig davon, welches Ziel du mit der Änderung der Übersetzung an deinem Moped erreichen willst. Um die Endgeschwindigkeit zu optimieren, muss die Übersetzung so konzipiert sein, daß die maximale Leistung des Motors und das erreichen der Höchstgeschwindigkeit zeitlich zusammentreffen. In diesem Fall ist eine längere Übersetzung am Moped die Folge, das sogenannte Speed Tuning. 
 Um die Beschleunigung zu verbessern, wählst du eine kürzere Übersetzung. Du musst bei diesem Power Tuning mit einem höheren Kraftstoffverbrauch rechnen, der aber minimal ist und nicht immer auftritt. Ist in deinem Motor kein Drehzahlbegrenzer verbaut, musst du im höchsten Gang unbedingt darauf achten, dass der Motor nicht überdreht. 
 Eine maximal lange Übersetzung ist eine gute Idee, wenn du den Kraftstoffverbrauch senken willst. Nachteile sind die langsamere Beschleunigung und die Höchstgeschwindigkeit ist zumeist ebenso reduziert, wenn die Leistung des Mopeds in hohen Gängen nicht ausreicht um dich bis zu maximalen Drehzahl zu bringen. 
 Fährst du viel mit Sozia, lohnt es sich durchaus die Übersetzung am Moped für das Fahren zu zweit anzupassen. Notwendig ist eine kürzere Übersetzung, um bei höherem Gewicht den gleichen Fahrspaß zu erleben wie solo. 
 Insgesamt muss eh festgestellt werden, dass die meisten Mopeds von den Herstellern eher zu lang übersetzt werden. Die gesetzlichen Bestimmungen und Auflagen in Bezug auf die Fahrzeuggeräusche sind der Grund dafür. Mit der langen Übersetzung werden niedrigere Motordrehzahlen gefahren, was die akustischen Emissionen reduziert. 
 Um eine kürzere Übersetzung zu realisieren, musst du entweder das Ritzel verkleinern oder das Kettenrad vergrößern. Entscheidest du dich für die längere Übersetzung, verfahre genau umgekehrt.&amp;nbsp; 
 Moped Übersetzung berechnen 
 Um die Größe von Ritzel und Kettenrad, die Anzahl der Zähne und die Kettenteilung zu berechnen, kannst du eine Formel nutzen. 
 i = Übersetzung (-) n = Drehzahl von Rad i (1/min) z = Zähnezahl von Rad i (-) d = Teilkreisdurchmesser von Rad i (mm) 
 i = n1/n2 = z2/z1 = d2/d1 
 Weitere Formeln zu Berechnungen an einem Kettenantrieb findest du  hier . 
 Du kannst es dir aber auch einfacher machen und einen der Ritzel- oder Kettenrechner nutzen, die online kostenfrei zur Verfügung stehen. 
 HINWEIS: Veränderungen der Übersetzung am Moped müssen in die Fahrzeugpapiere eingetragen werden. Die Übersetzung ist Teil der Betriebserlaubnis. Versäumst du, die Eintragung vornehmen zu lassen, erlischt die Betriebserlaubnis für dein Moped. 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2021-03-23T00:00:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Einbauanleitung Zylinderkit</title>
            <id>https://www.gearparts24.de/moped-tuning-blogeinbauanleitung-zylinderkit</id>
            <link href="https://www.gearparts24.de/moped-tuning-blogeinbauanleitung-zylinderkit"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Der Einbau eines tuning Zylinderkits kann richtig was für die Leistung deines Mopeds bringen. Allerdings solltest du dir Zeit und eine Anleitung für das Projekt nehmen. Wir haben hier eine Schritt-für-Schritt Anleitung zusammengestellt.
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                    
 Vorarbeiten:  Zuerst solltet ihr euch einen möglichst sauberen Platz zum Schrauben aussuchen. Essentiell für einen erfolgreichen Umbau auf einen Tuningzylinder ist außerdem das richtige Werkzeug. Ihr solltet euch auf jeden Fall einen Ratschenkasten sowie diverse Ringschlüssel und Zangen bereitlegen. Gerade eine Spitzzange ist sehr wichtig. Dann ist es sinnvoll, wenn ihr euch eine saubere Box für Kleinteile und Schrauben sucht. Außerdem werdet ihr noch einen Behälter für euer Kühlwasser benötigen. Am besten etwas großes Flaches.     Zylinder demontieren:   Lasst zuerst das Kühlwasser aus eurem Motor ab. Sucht euch dazu den tiefsten Punkt am Kühlkreislauf eures Mopeds (in der Regel ist das die Wasserpumpe). Demontiert die Schläuche und lasst das Kühlwasser in einen sauberen Behälter abfließen. Wenn ihr keinen Dreck im Wasser habt, könnt ihr es sogar wieder verwenden.    Nun könnt ihr das Wasser langsam abtropfen lassen und euch anderen Dingen widmen. Demontiert möglichst alles was euch irgendwie behindern könnte um den Zylinder vom Block zu entfernen. Oft ist es sinnvoll, den ganzen Motor auszubauen.    Wenn ihr nun gut an den Zylinder herankommt, nehmt euch einen für die Zylinderkopfmuttern passenden Schlüssel oder eine Ratsche mit passender Nuss. Vorher solltet ihr jedoch noch die Zündkerze ausbauen, wenn ihr diese weiterverwenden wollt. Löst nun die Muttern des Zylinderkopfes und zieht den Zylinderkopf ab. Nun könnt ihr bereits auf den Kolben gucken.  Jetzt kann der Zylinder abgenommen werden; wenn er schwer abgeht, könnt ihr den Motor vorsichtig mit dem Kickstarter durchdrehen, so löst sich der Zylinder von der Dichtung. Nun habt ihr freie Sicht auf den Kolben und das Pleuel.    Vergewissert euch, ob im Lieferumfang des neuen Zylinders Stehbolzen enthalten sind. Sind welche dabei, könnt ihr die Alten abschrauben. Am besten geht das, wenn ihr zwei Muttern über die Gewinde dreht, diese fest gegeneinander kontert und dann an einer der Muttern dreht. Der Stehbolzen sollte sich nun mitdrehen.    Jetzt könnt ihr den Kolben vom Pleuel lösen. Legt als erstes die Kurbelwellenkammer mit einem sauberen Tuch aus. So kann euch der Clip des Kolbenbolzens nicht ins Motorgehäuse verschwinden.    Den Clip löst ihr am besten mit einer Spitz- oder Seegerringzange, je nach dem welche Art von Clip verbaut ist. Es reicht aus, wenn ihr nur einen der beiden Clips entfernt.    Der Kolbenbolzen lässt sich unter Umständen nur sehr schwer entfernen. Am besten nehmt Ihr euch hier einen Fön um den Kolben zu erhitzen. Dieser dehnt sich durch die Hitze weiter aus als der Bolzen. Der Bolzen sollte sich dann ganz leicht ausdrücken lassen.  Benutzt möglichst keinen Hammer oder ähnliche Methoden um den Bolzen herauszubekommen! Durch die Schläge könnte das Pleuel verbogen werden oder auch das Pleuellager einen Schaden nehmen!  Reinigt nun noch die Dichtfläche des Motorblocks von Rückständen der alten Dichtung. Das geht mit einem scharfen Messer sehr gut.     Einbau:   Nun geht es schon wieder an den Einbau, wechselt nach Möglichkeit immer das Kolbenbolzenlager mit.    Montiert die Kolbenringe auf den neuen Kolben. Seid jedoch vorsichtig! Die Kolbenringe brechen sehr leicht. Nun könnt Ihr den Kolben wieder auf das Pleuel setzen. Achtet auf die Einbaurichtung des Kolbens. Der Pfeil auf dem Kolben muss immer in Richtung des Zylinderauslasses zeigen.    Sollte auch hier der Bolzen schwer gehen, könnt ihr wieder den Trick mit dem Fön anwenden.  Anschließend müsst ihr noch die Clips einsetzen. Das kann etwas knifflig werden, ist jedoch zu schaffen. Vergewissert euch, dass die Clips zu 100% richtig sitzen!    Setzt die neue Dichtung auf den Motorblock.    Jetzt seid ihr bereits soweit den Zylinder wieder einzubauen. Schmiert die Laufbahn und den Kolben vorher mit etwas 2-Takt Öl ein. Achtet auf die Einbaurichtung der Kolbenringe.  Dann könnt ihr den Zylinder einfach drüberschieben.    Wenn ihr Zylinder , Dichtung und Kolben ordnungsgemäß verbaut habt, könnt ihr den Zylinderkopf samt Dichtung auf den Zylinder stecken.  Zieht die Schrauben des Zylinderkopfes vorsichtig über Kreuz an.  Die Grundschritte sind damit geschafft. Der Zylinder sitzt! Nun könnt ihr alles wieder zusammenbauen und den Zylinder einfahren.     Einfahren des neuen Tuning Zylinders:   Ein Zylinder muss die ersten 500 km eingefahren werden. Während dieser Zeit schleifen sich die Kolbenringe ein.     0-100 km:   Ihr sollte nur im ersten Drittel des Drehzahlbandes fahren. Keine Vollgasschübe verwenden und mit etwas mehr Öl im Gemisch als üblich fahren.     100-250km:   Nun könnt ihr bereits bis zum oberen Drittel der Drehzahl gehen. Zusätzliches Öl ist nicht nötig.     250-400km:   Jetzt könnt ihr dem Motor bereits vereinzelte Vollgasschübe geben. Dreht den Motor jedoch nie voll aus!     400-500km:   Bei den letzen 100km kann der Zylinder schon normal gefahren werden. Vermeidet jedoch während dieser Zeit noch große Belastungen wie „Dauervollgas-Betrieb“&amp;nbsp; 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2021-03-13T01:30:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Einbauanleitung Kurbelwelle</title>
            <id>https://www.gearparts24.de/moped-tuning-blogeinbauanleitung-kurbelwelle</id>
            <link href="https://www.gearparts24.de/moped-tuning-blogeinbauanleitung-kurbelwelle"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Hier bekommst du eine Schritt-für-Schritt Anleitung zum Ausbau und Wechsel einer Kurbelwelle. Die Anleitung gibts als Video und wie man einen Tuningzylinder verbaut zeigen wir gleich mit.
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                    
 Als erstes sollte euch bewusst sein, dass der Ausbau der Kurbelwelle nicht gerade einfach ist. Gerade beim Getriebe solltet ihr darauf achten, jede Scheibe und Schraube wieder an den vorgesehenen Platz zu bringen. 
  Vorarbeiten:   Grundlegend ist es wichtig darauf zu achten, dass ihr gerade bei gespaltetem Motor sauber arbeitet, um keinen Dreck ins Getriebe fallen zu lassen.  Außerdem ist richtiges und gutes Werkzeug wichtig. Ihr solltet darauf achten, dass ihr euch bereits im Vorfeld alles Benötigte zurechtlegt.     Ausbau:   Als allererstes nehmt ihr eure neue Kurbelwelle sowie die neuen Lager und legt sie ins Gefrierfach eures Kühlschrankes. Je länger sie dort sind, bzw. je kälter ihr die Kurbelwelle bekommt, desto besser ist es später für den Einbau.    Zum Ausbau der Kurbelwelle solltet ihr dann als erstes den Motor vom Moped abbauen. So könnt ihr gut an alle erforderlichen Teile herankommen. Lasst das Getriebeöl und das Kühlwasser ab.    Löst kupplungsseitig alle Anbauteile, dann macht ihr das selbe auf der Zündungsseite.  Dann könnt ihr den Zylinder sowie den Ansaugstutzen und Vergaser abnehmen.  Wenn ihr alle Teile abmontiert habt könnt ihr (in der Regel auf der Zündungsseite) die Schrauben sehen, die die Gehäusehälften zusammen halten. Entfernt alle Schrauben und seht zusätzlich noch nach, dass ihr keine vergesst! Oft sind Schrauben unter Dreck versteckt.    Sind alle Anbauteile und Schrauben gelöst, könnt ihr den Motor spalten. Legt den Motor möglichst so, das eine ihr der Kurbelwelle sowie den Getriebewellen leichte Schläge mit einem Gummihammer verpassen könnt. Wenn Ihr einen solchen nicht habt, könnt ihr auch einen leichten normalen Hammer nehmen. Schraubt dazu jedoch die Muttern auf die Gewinde um die Gewinde zu schonen.    Fängt der Motor an sich zu spalten, achtet darauf, dass alle Getriebeteile möglichst in einer Hälfte des Motorblocks bleiben.    Sichert euer Getriebe so, dass es nicht aus dem Motor herausfallen kann! Der Zusammenbau eines Getriebe ist noch schwerer!    Dann könnt ihr die Kurbelwelle aus der Gehäusehälfte schlagen in der sie steckt. Sollte die Welle schwer gehen, könnt ihr die Lager mit einem Fön erhitzen.  Ebenso müssen nun die alten Kurbelwellenlager und auch die alten Simmerringe entfernt werden. Bei den Simmerringen sollte das recht einfach sein. Die Lager könnt ihr einfach ausschlagen.    Sind die Kurbelwellenlager und Simmerringe der Kurbelwellenkammer raus sollten noch schnell die Lagersitze und die Dichtungssitze gereinigt werden.  Dann kann es an den Einbau gehen. Erhitzt die Gehäusehälfte in die ihr als erstes das Kurbelwellenlager einlegen wollt. Holt aber das Lager noch nicht aus dem Kühlschrank!  Wenn ihr die Gehäusehälfte das erst Mal richtig warm hattet, könnt ihr das Lager holen - legt es jedoch erst beiseite und erhitzt die Gehäusehälfte erneut! Dann sollte das Lager einfach reinfallen.  Tut es das nicht, könnt ihr relativ einfach mit dem alten Kurbelwellenlager nachhelfen. Legt es auf das neue und treibt das neue Kurbelwellenlager damit ein.  Wichtig: Schlagt NIE auf den Innenring des Lagers! So beschädigt ihr es.    Wenn das Lager richtig sitzt, hört man eine Veränderung im Schlaggeräusch.    Wiederholt den Vorgang an der anderen Gehäusehälfte.    Nun solltet ihr euch bereits die beiden Gehäusehälften zusammenlegen. Checkt, ob alle Teile an Ihrem Platz geblieben sind.    Beim Einsetzen der Kurbelwelle muss es nun schnell gehen. Die Welle sollte so kalt wie möglich bleiben! Erhitzt die eine Gehäusehälfte mitsamt dem Lager und steckt die Welle ins Lager . Auch das sollte durch das Einschrumpfen recht einfach gehen.  Wenn Ihr nachhelfen müsst, legt ein Rohr über das Innere des Lager (von außen) und stützt es. So können ihm die Hammerschläge nichts anhaben.    Ihr müsst schnell weitermachen, je kälter die Kurbelwelle, desto einfacher!  Entsichert das Getriebe , benetzt die Dichtflächen mit etwas Dichtmasse. Nehmt nun auch die andere Hälfte und wiederholt den Vorgang wie eben beschrieben. Ihr solltet natürlich darauf achten, dass auch die Getriebewellen wieder gut in ihre Lager rein flutschen. Oft hilft noch etwas Schmierfett.     Zusammenbau:   Sobald alles wieder an seinem Platz ist, könnt ihr anfangen die Gehäusehälften wieder zusammenzuschrauben. Achtet darauf, dass ihr die Schrauben über Kreuz anzieht.  Nachdem das Gehäuse geschlossen ist, prüft, ob sich alle Teile frei drehen. Tun sie das nicht, hilft oft ein  leichter  Hammerschlag.    Ist alles ok, könnt ihr den Motor wieder wie gewohnt zusammenbauen. 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2020-09-16T16:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Einbauanleitung Drehzahlbegrenzer</title>
            <id>https://www.gearparts24.de/moped-tuning-blogeinbauanleitung-drehzahlbegrenzer</id>
            <link href="https://www.gearparts24.de/moped-tuning-blogeinbauanleitung-drehzahlbegrenzer"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            In dieser Anleitung erfährst du, wie du einen Drehzahlbegrenzer richtig einbaust.
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                  Grundlegendes    Hier findet ihr die Einbauanleitungen zu unseren verschiedenen Drehzahlbegrenzern. Bitte beachtet, dass es sich bei diesen Anleitungen nur um grobe Arbeitsschritte handelt. Leider können wir nicht jeden Schritt, für jedes Fahrzeug genau beschreiben.  Für alle Drehzahlbegrenzer gilt: Die Verbindungen der Kabel zum Kabelbaum des Fahrzeuges müssen für eine einwandfreie Funktion, guten Kontakt haben (Lack vom Rahmen abschleifen, Kabel gut abisolieren und am besten verlöten, etc. …)!  Außerdem funktionieren alle Drehzahlbegrenzer, außer der Fernbedienungsgesteuerte Drehzahlbegrenzer auch ohne Batterie!     Oft gestellte Frage: Was ist der Pick-Up und wo finde ich ihn?   Der Pick up nimmt am Polrad eurer Lichtmaschine die aktuelle Position des Kolbens im Motor ab und kann der CDI so einen Impuls zum Zünden vermitteln. Wird dieser Impuls bei einer gewissen Drehzahl unterbrochen, spricht man von einer Drehzahlbegrenzung des Motors. Nichts anderes machen auch die elektrischen Originaldrosseln, nur das die meistens in der CDI integriert sind.    Den Pick Up kann man meistens schon erkennen, wenn man die Zündungsabdeckung des Motors entfernt. Dort sitzt er meist leicht versetzt über dem Polrad.  Vom Pick up führt in der Regel  nur ein   Kabel zurück zur CDI. Das Impulskabel. In der Regel ändert sich auch die Kabelfarbe nicht.  An ebendiesem Kabel müsst ihr das entsprechende Kabel des Drehzahlbegrenzers anschließen.     Magnetschalter  
 
 Schritt 1: Verbinde das rote Kabel mit einem geschalteten Pluskabel. 
 Schritt 2: Verbinde das schwarze Kabel mit der Karosserie oder dem Minuspol der Batterie. 
 Schritt 3: Verbinde das übrige Kabel meist (blau oder grün) mit dem Kabel das vom Pick-Up zur CDI geht. 
 Schritt 4: Probefahrt, einstellen, fertig! 
 
  Kippschalter  
 
 Schritt 1: Das rote Kabel wird an den Pick-up geklemmt, und zwar an das Kabel, dass den Pick-up mit der CDI verbindet 
 Schritt 2: Das schwarze Kabel mit der Klemme kommt an einen Massepunkt, am besten den Minuspol von der Batterie. 
 
  Bremshebelcode  
 
 Schritt 1: Das blaue Kabel kommt ans Bremslicht des Mopeds 
 Schritt 2: Das weiße an ein geschaltetes Plus 
 Schritt 3: Das grüne Kabel kommt an das Kabel vom Pick-Up zur CDI 
 Schritt 4: Das schwarz an die Masse des Mopeds (Minuspol, Rahmen) 
 
 Falls der Code eine schlechte folge hat und es passieren kann, das er während der Fahrt wieder rein springt, kannst du die weiße Schlaufe am Gerät durchtrennen. Von nun an kann der 7-stelligen Code verwendet werden. Andersrum kannst du, wenn du die Schlaufe wieder zusammenlötest den 5-stelligen Code aktivieren.     Fernbedienung  
 
 Schritt 1: Das rote Kabel wird an ein geschaltetes Plus angeschlossen 
 Schritt 2: Das schwarze und das gelbe Kabel kommt an die Masse des Fahrzeuges (Motor, Rahmen oder Minuspol der Batterie). 
 Schritt 3: Das grüne Kabel an das Pick-Up Kabel anschließen welches den Pick-Up mit der CDI verbindet. 
 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2020-01-16T14:15:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
</feed>
